Ökologie

Dieser Begriff bezeichnet die Wissenschaft von den „Wechselbeziehungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt“. Das Ideal ist ein ungestörtes Mitein­ander im „gemeinsamen Haushalt der Natur“. Den damit verbundenen Aufgaben stellt sich Schmalz konsequent und aus Überzeugung. Das bedeutet: mehr Strom und Wärme erzeugen, als man selbst verbraucht. Effizient mit Material und weiteren wertvollen Ressourcen umgehen. CO2-Emissionen ver­meiden. Rücksicht zu nehmen im weitesten Sinne.


Wir sind unser eigenes Kraftwerk

Am Hauptsitz in Glatten vollzieht Schmalz die eigene Energiewende. Das Ziel: Nicht mehr Strom und Wärme zu verbrauchen, als selbst regenerativ erzeugt wird.


Volle Power für eine positive Energiebilanz

Am Hauptsitz in Glatten (Deutschland) deckt Schmalz einen Großteil seines Energiebedarfs aus eigenen regenerativen Quellen. Das Ziel ist klar: als Positiv-Energie-Unternehmen will Schmalz in Glatten mehr Energie mit eigenen Anlagen regenerativ erzeugen, als selbst im Unternehmen verbraucht wird. Betrachtet man den Zeitraum von 2015 bis 2019, so deckt das Unternehmen 77 Prozent seines Energiebedarfs in Glatten aus eigener Kraft. Die hierzu notwendigen Anlagen wie Windkraftanlagen und Photovoltaikkollektoren werden seit Jahrzehnten kontinuierlich ausgebaut. Auch andere Standorte wie Japan oder die USA setzen auf moderne Energiekonzepte, um möglichst wenige Ressourcen zu verbrauchen.

Weil am Standort Glatten das Stromangebot an erneuerbaren Energien oft nicht mit dem Strombedarf übereinstimmt, wird ein Teil des selbst erzeugten Stroms ins öffentliche Netz eingespeist oder Fremdstrom von extern bezogen. Dazu arbeitet Schmalz seit Jahren mit den Elektrizitätswerken Schönau zusammen – einem mehrfach ausgezeichneten Anbieter von CO2-neutralem Ökostrom.

CO2-Bilanz deutlich im Plus

Schmalz Deutschland erwirtschaftete 2019 ein CO2-Guthaben von insgesamt 1.235 Tonnen. Die nicht selbst verbrauchte Energie aus den firmeneigenen Anlagen wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Dadurch vermeidet Schmalz CO2-Emissionen, die ansonsten durch konventionelle Stromerzeugung entstehen würden.

Das Resultat: ein dickes Plus für die Umwelt und ein Vorzeigebeispiel für die produzierende Industrie.


Weniger CO2 im Gepäck

Der CO2-Rucksack eines Schmalz Produktes ist deutlich geringer als bei vergleichbaren Produkten am Markt. Durch den Einsatz von eigenen, erneuerbaren Energiequellen und zahlreichen Maßnahmen zur Energieein­sparung produziert Schmalz CO2-neutral. Auch die vor- und nachgelagerten Prozesse gestaltet das Unternehmen so ressourcenschonend wie möglich – von der Entwicklung bis zum Recycling.

Den größten Einfluss auf den CO2-Fußabdruck eines Produktes haben konstruktive Eigenschaften. Schon in der Entwicklung reduziert Schmalz energieintensive Materialien und Fertigungsprozesse. Beim Flächengreifer FXCB beispielweise 30 Prozent Gewicht – das spart Material und Energie.

Laut Bundesumweltamt liegen die absoluten Kohlendioxid-Emissionen im Straßengüterverkehr um 20 Prozent höher als 1995. Schmalz achtet auf kurze Transportwege, so kommen beispielsweise 80 Prozent der Lieferanten aus Deutschland, davon 50 Prozent sogar aus dem eigenen Bundesland.

Der Product Carbon Footprint erfasst alle Treibhausgas-Emissionen, die im Lebenszyklus eines Produkts anfallen. Weil Schmalz CO2-neutral produziert, erhöht sich der ökologische Fußabdruck nicht weiter. Die CO2-Bilanz aller bei Schmalz produzierten Güter wird im Herstellungsprozess deutlich entlastet.

Globalisierte Produktionsketten und Warenströme sind große ökologische Herausforderungen. Schmalz ist an weltweit 20 Standorten vertreten und baut deshalb auf ein nachhaltiges Vertriebssystem - beispielsweise werden die Lieferungen an die Auslandsgesellschaften gebündelt und CO2-optimierte Versandmethoden genutzt.

Ein Großteil der Treibhausgas-Emis­­sio­nen entsteht bei der Nutzung der Produkte durch den Kunden. Schmalz entwickelt deshalb Produk­­te, die auch auf Kundenseite den Energie­verbrauch reduzieren. So benötigt beispielsweise der Grundejektor SBPL trotz höheren Saugvermögens elf Prozent weniger Druckluft als sein Vorgänger.

Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht. Schon in der Entwicklung achtet Schmalz darauf, dass sich Verschleißteile austauschen lassen und verschiedene Materialien einfach getrennt und recycelt werden können ohne gleich den gesamten Sauggreifer tauschen zu müssen.

Entwicklung der CO2-Emmissionen im Verlauf des Produktlebenszyklus
Zum Vergrößern klicken
Grundlagen der CO2-Bilanzierung

Der CO2-Bilanzierung von Schmalz Deutschland liegen das Treibhausgasprotokoll des Weltressourceninstituts sowie die Standards des Weltwirtschaftsrats für nachhal­tige Entwicklung zugrunde.

Dabei kommen aktuell folgende Einflussfaktoren zur Anwendung:

  • Scope 1: Direkte Emissionen im Unternehmen
  • Scope 2: Emissionen zugekaufter Energie