Ökonomie

Überdurchschnittliches Engagement in sozialen und ökologischen Themen steht bei Schmalz im Einklang mit klaren ökonomischen Zielvorgaben. So ist die Wirtschaftlichkeit im finanziellen Sinne ein zentrales Kriterium für Entscheidungen. Während jedoch häufig die Amortisation innerhalb des nächsten Quartals gefordert wird, plant und rechnet Schmalz langfristig – nachhaltig eben.

Familienunternehmen und Eigenständigkeit

Schmalz ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das bereits von der dritten Generation der Inhaberfamilie geleitet wird – die langfristige Absicherung des Unternehmens hat oberste Priorität. Die Inhaber legen Wert auf einen hohen Grad an Innovationsfähigkeit sowie auf größtmögliche Gestaltungsfreiheit und Eigenständigkeit des Unternehmens. Die Basis für all das ist eine stabile Ertragslage und eine hohe Eigenkapitalausstattung.

Aktives Wissensmanagement und offene Kommunikation

Schmalz überzeugt seine Kunden mit hoher Beratungskompetenz und jahrzehntelanger Erfahrung im Bereich der Vakuumtechnik– national und international. Über Ländergrenzen hinweg setzt das Unternehmen auf aktives Wissensmanagement und einen strukturierten Erfahrungsaustausch innerhalb der Firmengruppe: mit weltweit vernetzten IT-Systemen, einer eigenen Schulungsakademie sowie kontinuierlicher Kommunikation in nationalen und internationalen Fach- und Projektteams. Auch ein offenes Miteinander wird groß geschrieben: Monatlich informiert das Unternehmen in seiner Mitarbeiterzeitschrift zu den Zielen und aktuellen Kennzahlen sowie daraus abgeleiteten Maßnahmen. Das Intranet bildet die zentrale Plattform für den Austausch der Mitarbeitenden weltweit.

Technologie und Innovationskraft

Um die führende Rolle in einem technologisch anspruchsvollen Markt langfristig zu sichern, sind Kreativität und Innovationskraft genauso gefordert wie der Einsatz modernster Technologien sowie der Mut neue Wege zu gehen. Jährlich investiert Schmalz deshalb 8,5 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als 80 Mitarbeitende arbeiten in diesem Bereich. Außerdem engagiert sich das Unternehmen in einem großen Netzwerk mit Hochschulen und Instituten. Rund 450 erteilte Schutzrechte und eine Vielzahl an jährlichen Neuanmeldungen sprechen ebenfalls für sich.

Seit dem Einstieg in die Vakuum-Technologie 1984 konnte das Unternehmen die Automatisierungs-, Handhabungs- und Aufspanntechnik entscheidend gestalten. Schmalz bietet Lösungen, die für Energie effizienz, technologischen Fortschritt und erstklassige Qualität stehen. Als Trendsetter gelingt es Schmalz immer wieder, relevante Trends frühzeitig zu erkennen, marktgerechte Innovationen ab zuleiten und Standards zu setzen. So bietet das Unternehmen bereits heute eine breite Produktpalette für die vernetzte und intelligente Fabrik von morgen. Dem Trend zum ergonomischen Handling von Lasten begegnet Schmalz mit seinen vielseitig einsetzbaren Vakuumhebern.

Branchenvielfalt und Wachstumsmärkte

In nahezu allen Branchen kommen Schmalz Produkte zur Anwendung. Das Unternehmen ist deshalb in einer Vielzahl an Industriezweigen aktiv – und dadurch weniger anfällig für konjunkturelle Schwankungen in einzelnen Märkten. Das schafft Stabilität und bildet eine solide Basis für Investitionen in die weitere Firmenentwicklung. Internationale Wachstumsbranchen stehen für Schmalz im Fokus. Industriezweige wie Windkraft, Verpackung, Logistik, Batterie- und Automobilproduktion bieten viel Potenzial für weitere Umsatzsteigerungen. Die Zielsetzung: Schmalz will seine Rolle als weltweit führender Anbieter von Vakuum-Technologie weiter ausbauen.

Internationalität und Kundennähe

Kunden auf der ganzen Welt vertrauen auf Vakuum-Technologie von Schmalz. Eine hohe Kundenorientierung und eine hervorragende Servicequalität haben für Schmalz daher oberste Priorität. Mit einem Netzwerk von 17 eigenen, internationalen Gesellschaften und Handelspartnern in mehr als 60 weiteren Ländern schafft Schmalz Kundennähe durch persönliche Beratung und exzellenten Service weltweit.

Lieferanten und Partner

Bei seinen Lieferanten und Partnern setzt Schmalz auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit: Wichtige Lieferanten haben direkten Einblick in die Lagerbestände des Unternehmens. Unterschreitet der Bestand die definierte Mindestmenge, sorgt der Lieferant für Nachschub. Damit hat Schmalz nur so viele Ressourcen am Lager, wie aktuell benötigt werden. Gleichzeitig können die Lieferanten ihre eigene Produktion optimal auf den Bedarf bei Schmalz einstellen. Das reduziert konjunkturelle Auslastungsschwankungen entlang der Wertschöpfungskette deutlich – und die Planbarkeit sowie die Investitionssicherheit bei Anlagen und Einrichtungen steigen.

Organisation nach Wertschöpfungsprozessen

Flache Hierarchien und die klare Ausrichtung der Aufbauorganisation nach Wertschöpfungsprozessen ermöglichen bei Schmalz kurze Wege und effiziente Arbeitsabläufe. Das schafft Flexibilität und Reaktionsstärke – und davon profitieren Mitarbeitende und Kunden gleichermaßen.

Wertschöpfung und kontinuierliche Verbesserung

Anzahl an Verbesserungsvorschlägen pro 100 Mitarbeitende von 2011 - 2015
Anzahl an Verbesserungsvorschlägen pro 100 Mitarbeitende von 2011 - 2015.

Um dauerhaft wettbewerbsfähig zu sein, setzt das Unternehmen auf schlanke Abläufe in allen Wertschöpfungsbereichen. Dabei bildet das Schmalz Wertschöpfungssystem die Grundlage für die Gestaltung effizienter Prozesse. Ein wichtiger Teil davon ist das betriebliche Vorschlagswesen. Alle Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, sich mit eigenen Verbesserungsvorschlägen zu Arbeitsabläufen oder Produkten zu beteiligen. 2015 reichte im Jahresschnitt jeder Mitarbeitende in Deutschland rund elf Vorschläge ein. Damit leisten die Mitarbeitenden einen wichtigen Beitrag zur Produktivitätssteigerung und somit zur Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit.

Schmalz Unternehmensfilm