Schmalz erhält Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“

Die Allianz Industrie 4.0, ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes Netzwerk, hat Schmalz die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ verliehen. Prämiert werden Unternehmen, die Digitalisierungslösungen bereits erfolgreich im Betriebsalltag umgesetzt haben. Schmalz erhielt die Auszeichnung für eine neue App, mit der Vakuum-Komponenten einfach und schnell per Smartphone gesteuert werden können.

Dr. Hinrich Dohrmann (Mitte; Geschäftsführer J. Schmalz GmbH) und Hendrik Bittenbinder (links; Leiter Marketing Kommunikation und E-Commerce, J. Schmalz GmbH) freuen sich über die Auszeichnung von Günther Leßnerkraus, Ministerialdirigent im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium.

Für die Jury ist die App von Schmalz eines der Industrie-4.0-Leuchtturmprojekte im Land für die Produktion der Zukunft. „Industrie, Mittelstand und Startups in Baden-Württemberg sind auf bestem Weg in die digitalisierte Zukunft, wie die prämierten Projekte eindrucksvoll zeigen. Mit der Preisverleihung wollen wir anfassbare Lösungen aus dem Land, die Mehrwerte schaffen, noch bekannter machen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen wollen wir damit motivieren, die realen Chancen durch Industrie 4.0 aktiv anzugehen“, so die Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich der Prämierung.

Günther Leßnerkraus, Ministerialdirigent im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium, überreichte die Auszeichnung am Mittwoch bei der feierlichen Preisverleihung im Alten Schloss (Stuttgart) an Dr. Hinrich Dohrmann, Geschäftsführer bei Schmalz, und Hendrik Bittenbinder, Leiter Marketing Kommunikation und E-Commerce.

Mit dem Wettbewerb sucht die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. Die prämierten Projekte deckten eine große Bandbreite von Branchen und Technologien ab und zeigten, „dass Industrie 4.0 nicht nur spezielle Branchen wie Maschinenbau oder Automobilindustrie, sondern die gesamte industrielle Wertschöpfung betrifft“, sagte Hoffmeister-Kraut.

Mit der App „Schmalz ControlRoom“ lassen sich Vakuum-Komponenten mit dem Smartphone steuern. Dazu wird das Smartphone einfach an das Gerät gehalten. Die Übertragung von Daten erfolgt mit der sogenannten NFC-Technologie (Near Field Communication), wie sie beispielsweise von Apple zum Bezahlen per Handy eingesetzt wird. So wird unter anderem die Inbetriebnahme eines Vakuum-Schalters deutlich vereinfacht: Mit der App wird der Schalter abgescannt, anschließend gibt der Anwender über die App verschiedene Werte ein. Ein aufwendiges Einrichten anhand langer Betriebsanleitungen entfällt.

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