Vakuum-Terminal als zentrale Steuereinheit

Kommunizieren kann das Kompaktterminal von Schmalz schon länger. Jetzt gehen die Vakuum-Experten einen Schritt weiter und machen das Terminal zur zentralen Steuereinheit. Das SCTSi gibt es als Ethernet- oder IO-Link-Version.

Das neue Kompaktterminal SCTSi mit IO-Link-Master.

Die J. Schmalz GmbH hat ihre erfolgreiche Kompaktterminal-Familie SCTSi zum einen um neue Vakuum-Erzeuger erweitert. Zum anderen können nun bei der Ethernet-Variante Module integriert werden, die die Kommunikation mit der übergeordneten Steuerung (SPS) vereinfachen und den Installationsaufwand reduzieren. Das Terminal wird so zur zentralen Steuereinheit für Vakuum-Greifsysteme.

Eines der Module ist ein IO-Link-Master. Andere intelligente Feldgeräte mit IO-Link-Schnittstelle – Sensoren und Aktoren von Schmalz oder anderen Anbietern – können zentral für eine direkte Kommunikation mit der SPS an diesen Master angeschlossen werden. Das spart Kosten, Bauraum und erleichtert den Aufbau des Systems. Gleiches gilt für das Digitaleingabe-(DI)-Modul: Es macht zusätzliche E/A-Module überflüssig. Anwender können so andere digitale Feldgeräte, beispielsweise Sensoren, über digitale Eingänge anschließen. Das Modul empfängt die Sensorsignale und gibt diese an die übergeordnete Steuerung weiter. Das SCTSi-Terminal wird damit zu einer kompakten All-in-one-Lösung für die digitale Fertigungsumgebung.

Die neu verfügbaren Ejektoren mit bistabilem Impulsventil (IMP) gewährleisten eine hohe Prozesssicherheit auch bei Abfall der Aktorspannung. Dieses Modul ist sowohl für die Ethernet- als auch für die IO-Link-Variante des Kompaktterminals SCTSi verfügbar.

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