Schmalz übernimmt die GPS Gesellschaft für Produktionssysteme GmbH

Die Schmalz-Gruppe erhält Zuwachs: Mit Rückwirkung zum 01.01.2017 hat das Unternehmen alle Anteile an der „GPS Gesellschaft für Produktionssysteme GmbH“ in Stuttgart übernommen. Schmalz ist auf Automatisierungs- und Handhabungslösungen mit Vakuum spezialisiert. GPS wird Teil des internationalen Schmalz-Netzwerks mit derzeit 17 Standorten weltweit.

GPS Gesellschaft für Produktionssysteme GmbH
Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter J. Schmalz GmbH

Die GPS Gesellschaft für Produktionssysteme GmbH wurde ursprünglich als Ableger des Fraunhofer IPA (Institut für Produktionstechnik und Automatisierung) von Prof. Engelbert Westkämper gegründet. Die Räume der GPS befinden sich in Stuttgart, in unmittelbarer Nähe zum Fraunhofer IPA und der Universität Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt sich mit Innovationen, Strategien, Methoden und Werkzeugen für die industrielle Produktion im Kontext der Digitalisierung. Auch die Beratung anderer Unternehmen rund um vernetzte Produktionsprozesse sowie die Bearbeitung von Förderprojekten auf Bundes- und EU-Ebene zählen zu den Aufgaben von GPS.

„Die Übernahme von GPS ist ein wichtiger Baustein unserer Digitalisierungsstrategie“, sagt Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter der J. Schmalz GmbH. „Wir versprechen uns damit höchste Dynamik in der Entwicklung digitaler Lösungen sowie eine schnelle, unabhängige Verbreitung der GPS-Produkte.“

So wird das GPS-Team unter anderem Hard- und Softwarelösungen zur Datenaggregation in industriellen Produktionsprozessen entwickeln. Unter der Produktmarke SICON entstehen Industrie-4.0-Lösungen, beispielsweise eine plattformunabhängige Box als Gateway für Prozess- und Anwendungsdaten.

Über Plug-and-Play-Schnittstellen verbindet sie Aktoren und Sensoren mit MES/ERP-Systemen und liefert Prozessvisualisierungen bis in die Cloud. IO-Link fähige Geräte werden dazu einfach an die Box angeschlossen – ohne jeglichen Konfigurationsaufwand. Die Visualisierung wichtiger Prozessdaten erfolgt automatisch. Die Daten liefern beispielsweise Informationen zum Zustand der Anlage oder geben wichtige Hinweise auf eine vorbeugende Wartung. Eine offene Schnittstelle bietet den Anwendern die Möglichkeit, eigene Visualisierungen mit entsprechendem Corporate Design sowie Services aufzusetzen.

„Mit unseren Vakuum-Komponenten sind wir ,vorne‘ am Greifprozess – dort, wo diese Daten entstehen. Die Komponenten sammeln die Daten, interpretieren sie und stellen sie im Netzwerk bereit. Insofern ist der Erwerb von GPS der nächste, logische Schritt für uns, um künftig weitere Lösungen rund um die intelligente Prozesskommunikation anbieten zu können“, so Dr. Kurt Schmalz. 

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