
Spannmittel für Metall- und Kunststoffbearbeitung
- Vakuumspanntechnik für die CNC-Bearbeitung von Werkstücken aus Metall oder Kunststoff
- Mit speziellem Reibbelag für hohe Spannkräfte
- Enge Toleranzen für hohe maßliche Anforderungen



Vakuum-Spanntechnik eignet sich besonders für großflächige, dünnwandige, forminstabile oder kratzempfindliche Werkstücke.
Die flächige Krafteinleitung über den atmosphärischen Unterdruck verhindert das Aufwölben oder Durchbiegen bei der Bearbeitung. Dadurch lassen sich Bauteile absolut verzugsarm spannen, ohne lokale Druckstellen oder Verformungen durch klassische mechanische Spannmittel zu erzeugen.
Optimale Materialien in der Praxis:
Ja, absolut. Vakuum-Spanntechnik eignet sich hervorragend für empfindliche, dünnwandige oder leicht verformbare Werkstücke.
Da die Haltekraft über den atmosphärischen Unterdruck flächig und absolut gleichmäßig wirkt, werden punktuelle Spannspitzen mechanischer Klemmen oder Schraubstöcke komplett vermieden. Gerade bei dünnwandigen Aluminiumbauteilen, beschichteten Blechen oder Werkstücken mit empfindlichen Sichtflächen entstehen keine Druckstellen oder Kratzer. Gleichzeitig bleiben die Werkstückseiten weitgehend frei zugänglich, was komplexe Bearbeitungen in einer Aufspannung ermöglicht.
Ja. Vakuum-Aufspannsysteme eignen sich hervorragend sowohl für 5- als auch für 6-Achs-Bearbeitungen.
Da das Werkstück flächig von unten gespannt wird, entfallen störende mechanische Spannpratzen. Das bietet den großen Vorteil einer völlig störkonturenfreien Zugänglichkeit. Dadurch können komplexe Bearbeitungen häufig in einer einzigen Aufspannung von fünf Seiten durchgeführt werden, ohne dass zusätzliche Umspannvorgänge erforderlich sind. Gleichzeitig werden dünnwandige Bauteile materialschonend und verzugsfrei fixiert.
Wichtige Voraussetzungen für den Prozess:
Für die verschiedenen Fertigungsstufen eignen sich jeweils spezifische Lösungen von Schmalz:
Für die CNC-Vakuumspannung gibt es keine Universallösung, sondern zwei primäre Ansätze, die sich je nach Bauteilgeometrie und Fräskräften unterscheiden:
Ja. Ein Vakuum-Spannsystem lässt sich in vielen Fällen auf bestehenden CNC-Bearbeitungszentren problemlos nachrüsten – unabhängig vom Maschinenhersteller. Ein solches Upgrade ist in der Regel deutlich kostengünstiger als die Investition in eine Neumaschine.
Unterstützt werden alle gängigen Maschinentisch-Systeme. Auf glatten Tischen oder T-Nuten-Platten wird das Vakuum-Aufsteckmodul oder die Rasterplatte einfach mechanisch oder per Nullpunktspannsystem fixiert.
Bei der Wahl des richtigen Vakuum-Erzeugers für die Metall- und Kunststoffbearbeitung müssen Sie primär auf ein hohes Vakuumniveau für maximale Spannkräfte sowie auf ein intelligentes Energie- und Flüssigkeitsmanagement achten. Da CNC-Prozesse in diesen Werkstoffen maßgeblich von der Art des Werkstücks (porös oder dicht) abhängen und meist saugdicht sind, empfehlen Schmalz-Anwendungsexperten generell leistungsstarke, ölgeschmierte Vakuum-Pumpen.
Achten Sie bei der Auswahl auf die folgenden entscheidenden Ausstattungsmerkmale:
Für CNC-Spannsysteme kommen je nach Anwendung elektrische Vakuum-Pumpen oder pneumatische Vakuum-Erzeuger zum Einsatz. Entscheidend für die Auswahl sind vor allem Werkstückgröße, Leckagerate, Bearbeitungsprozess und die benötigte Haltekraft:
Zusätzlich spielen intelligente Funktionen wie Vakuumüberwachung, Flüssigkeitsabscheidung oder Energiesparregelungen eine entscheidende Rolle für Prozesssicherheit und Energieeffizienz in der automatisierten Fertigung.