Schmalz

Humanoide Roboter: Die Technologie, die ganze Industrien verändert

Humanoide Roboter gelten als eine der bedeutendsten technologischen Entwicklungen unserer Zeit. Anders als klassische Industrieroboter, die meist stationär und für eine einzige Aufgabe konzipiert sind, imitieren humanoide Systeme die menschliche Form und Bewegungsfähigkeit. Diese Bauweise ermöglicht es ihnen, sich in Umgebungen zu bewegen, die ursprünglich für Menschen gestaltet wurden – ohne dass Produktionsstätten, Lager oder Arbeitsplätze dafür umgebaut werden müssen. Genau das macht humanoide Roboter so vielversprechend für die Industrie der Zukunft.

Die größte Herausforderung: Zuverlässiges Greifen

Während Fortbewegung, Balance und Wahrnehmung bei humanoiden Robotern in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht haben, bleibt eine Fähigkeit besonders anspruchsvoll: das Greifen.

Die menschliche Hand ist ein hochkomplexes Werkzeug – sie kann unterschiedlichste Formen, Gewichte und Materialien erfassen, ohne dabei Beschädigungen zu verursachen. Humanoide Roboter benötigen daher Greiflösungen, die:

  • leicht sind, damit Traglast und Energieeffizienz des Roboters optimal erhalten bleiben
  • kompakt gebaut sind, um auch in engen und dynamischen Umgebungen kollisionsfrei arbeiten zu können
  • autark funktionieren, ohne auf externe Druckluftversorgung oder aufwändige Verkabelung angewiesen zu sein
  • zuverlässig und präzise greifen, auch bei unterschiedlichen Werkstückgeometrien und -eigenschaften

Schmalz setzt hier mit dem elektischen Vakuum-Greifer HXCB an – eine Lösung für zuverlässige Handhabung mit humanoiden Robotern.

Schmalz bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Vakuumtechnik in die Welt humanoider Roboter ein – und setzt mit einzigartigen Lösungen neue Maßstäbe für autonomes Greifen.
∼ Markus Schmider, Branchen- und Key-Account-Manager Robotik

Vakuum-Greifer: Die unterschätzte Roboterhand

In der humanoiden Robotik wird häufig über immer komplexere Greifsysteme diskutiert. Doch für viele industrielle Anwendungen ist maximale Fingerfertigkeit gar nicht erforderlich. Gerade beim Handling von Kartons, Behältern und anderen flächigen Werkstücken überzeugt das Vakuum-Prinzip durch Einfachheit statt Komplexität. Vakuum-Greifer ermöglichen ein schnelles, sicheres und reproduzierbares Greifen mit minimalem mechanischem und steuerungstechnischem Aufwand. Keine komplexe Steuerung, keine empfindlichen Gelenke – sondern zielgerichtete Funktionalität. Das reduziert Investitions- und Wartungskosten, minimiert potenzielle Fehlerquellen und erhöht die Prozesssicherheit im Dauerbetrieb. Für viele Anwendungen in Logistik und Produktion ist die Vakuum-Hand deshalb nicht nur die wirtschaftlichere, sondern auch die technisch effizientere Lösung.

Vakuum-Greifer für humanoide Roboter: Die Vorteile auf einen Blick

NEU: Elektrischer Vakuum-Greifer HXCB

Der zukunftsweisende Vakuum-Greifer für humanoide Roboter

Der Vakuum-Greifer HXCB vereint erstmals einen integrierten elektrischen Vakuum-Erzeuger mit einem Vakuum-Greifer in einem kompakten System für humanoide Roboter, die sich frei bewegen und sicher handhaben müssen. Ein interner Drucksensor regelt die Energieverbrauch intelligent – für maximale Energieeffizienz ohne externe Abhängigkeiten.

image.alt

Einsatzfelder humanoider Roboter mit Vakuum-Greifern

Intralogistik und Lager

Intralogistik und Lager

Kommissionieren, Sortieren und Transportieren von Waren

(De-)Palettierung

(De-)Palettierung

Maschinenbe- und entladung

Maschinenbe- und entladung

Kontakt

Bei Fragen sind wir Ihnen gerne behilflich.
J. Schmalz GmbH

Johannes-Schmalz-Str.1
72293 Glatten

+49 7443 2403-0
schmalz@schmalz.de
Kontakt
Was zeichnet den neuen Vakuum-Greifer für humanoide Roboter von Schmalz aus?

Der Vakuum-Greifer wurde speziell für humanoide Roboter entwickelt und ermöglicht das sichere Greifen glatter und saugdichter Oberflächen. Er verbindet ein leichtes, kompaktes Design mit einer integrierten elektrischen Vakuum-Erzeugung und schafft damit eine praxistaugliche Lösung für zahlreiche Handhabungsaufgaben in Industrie und Logistik.

Welche Vorteile bieten Vakuum-Greifer gegenüber komplexen Greifsystemen oder menschenähnlichen Roboterhänden?

Vakuum-Greifer basieren auf einem vergleichsweise einfachen und kosteneffizienten Funktionsprinzip. Im Gegensatz zu komplexen Roboterhänden benötigen sie keine aufwendige Mechanik, Sensorik oder komplexen Steuerungsalgorithmen. Dadurch sind sie robuster, weniger störanfällig und bieten potenziell eine längere Lebensdauer bei gleichzeitig geringeren Betriebs- und Wartungskosten.

Wie gelingt die Vakuum-Erzeugung trotz der begrenzten Gewichts- und Bauraumvorgaben humanoider Roboter?

Eine kompakte elektrische Membranpumpe erzeugt den erforderlichen Volumenstrom und Unterdruck direkt im Greifer. Dadurch kann trotz begrenztem Bauraum und geringem Gewicht ausreichend Haltekraft aufgebaut werden, um Objekte sicher zu greifen und zu transportieren.

Welche technischen Anforderungen und Schnittstellen sind für die Integration in humanoide Roboter erforderlich?

Dank eines standardisierten ISO-Flanschbilds, wie es auch bei Cobots üblich ist, kann der Greifer einfach mechanisch angebunden werden. Für die elektrische Ansteuerung genügen vier Pins, die über digitale Ein- und Ausgänge des Roboters gesteuert werden.

Für welche Anwendungen in Industrie und Logistik wurde der Vakuum-Greifer entwickelt?

Der Vakuum-Greifer wurde insbesondere für das Handling von flächigen Werkstücken, Kartonagen, Kisten und Boxen entwickelt. Er eignet sich für Anwendungen, in denen sich Objekte zuverlässig über ihre Oberfläche greifen lassen und der Einsatz einer komplexen Fünf-Finger-Hand technisch oder wirtschaftlich nicht erforderlich ist.

Wie lässt sich der Vakuum-Greifer in bestehende Robotersteuerungen und Softwareumgebungen integrieren?

Die Integration ist bewusst einfach gehalten. Über eine 4-Pin-Schnittstelle erfolgt die Ansteuerung mittels digitaler Ein- und Ausgänge. Dieser Standard wird von praktisch allen Robotern und Steuerungssystemen unterstützt, sodass keine aufwendigen Softwareanpassungen erforderlich sind.

Für welche Nutzlasten ist der Vakuum-Greifer ausgelegt?

Der aktuelle Greifer ist für Nutzlasten von bis zu 5 kg ausgelegt. In vielen Fällen stellt jedoch nicht der Greifer selbst, sondern die Traglast des humanoiden Roboters die eigentliche Begrenzung dar.

Wo liegen die Grenzen des Vakuum-Greifens und welche Herausforderungen bestehen beim Handling unbekannter oder flexibler Objekte?

Vakuum-Greifen funktioniert vor allem bei glatten und weitgehend saugdichten Oberflächen. Komplexe 3D-Freiformteile können von mechanischen Greifern oder Roboterhänden häufig sicherer gehandhabt werden. Zudem kann die integrierte elektrische Vakuum-Erzeugung nur begrenzt Leckagen kompensieren. Flexible, stark strukturierte oder nicht saugdichte Werkstücke eignen sich daher nur eingeschränkt für das Vakuum-Greifen. Bei glatten und saugdichten Objekten bietet der Vakuum-Greifer dagegen oft die einfachere, robustere und wirtschaftlichere Lösung.

Welche alternativen Greiftechnologien kommen für humanoide Roboter infrage und wie unterscheiden sie sich vom Vakuum-Greifer?

Neben komplexen Fünf-Finger-Händen kommen auch einfache Parallelgreifer zum Einsatz. Diese Greifer sind ebenfalls vergleichsweise einfach und kostengünstig aufgebaut und können für viele Anwendungen bereits ausreichend sein. Vakuum-Greifer spielen ihre Stärken insbesondere beim schnellen und zuverlässigen Handling flächiger und saugdichter Werkstücke aus.

Schmalz Companies

Select your Schmalz Company in one of the following regions:

Regions

Your region is not listed?

Schmalz maintains an international sales network with sales partners in over 80 countries. Please select a language for our international website.

Die aufgerufene URL befindet sich nicht im richtigen Sprach-Land-Kontext

Der auf Basis Ihres Benutzerkontos ermittelte Shopkanal entspricht nicht dem Kanal der aufgerufenen URL. Um Preise zu sehen oder bestellen zu können, wechseln Sie bitte in Ihren nutzerspezifischen Kanal.

0 Produkte erfolgreich in den Warenkorb gelegt

Zum Warenkorb